Geflügelfond: Rezepte & mehr

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ie ideale Basis für herzhafte Soßen und Gerichte mit Geflügelfleisch: Unser Bio-Geflügelfond ist die perfekte Grundlage für Dein Festtags-Essen und ein echtes Allround-Talent in Deiner Küche.

 

 

Bestes Bio-Hühnerfleisch und ausgewähltes Gemüse in unserem Geflügel-Fond sorgen für vollmundigen Geschmack beim Kochen von traditionellen und modernen Fleischgerichten – der ideale Begleiter für Dein Festtags-Menü. Wie bei allen unseren Produkten haben wir auch bei unseren Bio-Fonds komplett auf künstliche Zusätze, Geschmacksverstärker und künstliche Konservierungsmittel verzichtet.

 

 

Geschmacksessenz: Küchen-Must-have Geflügelfond

 

Fonds sind die Basis unzähliger leckerer Gerichte und haben längst den Weg von den professionellen in die Küchen vieler engagierter Hobbyköche gefunden. Nimmt man die Rezepte bekannter Sterne-Köche genauer unter die Lupe, stellt man fest, dass diese dort quasi überall zum Einsatz kommen, sei es Gemüse-, Fleisch- oder Fischfond. Langsames Köcheln entzieht den Zutaten Aromen und Nährstoffe, die sich anschließend im Sud wiederfinden und ihn zu einer Art Essenz machen, das Speisen Fülle und Kraft verleiht und sie je nach Art des Fonds verfeinert oder für geschmackliche Raffinesse sorgt. Geflügelfond ist die ideale Grundzutat für traditionelle oder auch moderne herzhafte HühnerfleischGerichte und Suppen, aber auch delikates und Soßen und beispielsweise Fischgerichten verleiht er das gewisse Etwas. Fonds herzustellen ist zwar keine große Herausforderung an die Kochkunst, aber es ist mit etwas Mühe und Zeitaufwand verbunden, außerdem gibt es einige Punkte, die man für man ein geschmackvolles Resultat beachten sollte. Passionierte Foodies und Blogger haben das Kochen eines guten Fonds fast schon zu einer Art Wissenschaft erhoben. Einfacher, schneller, stressfrei und trotzdem voller Geschmack, in bester Bio-Qualität, glutenfrei, ohne Zuckerzusatz oder künstliche Geschmacksverstärker geht es mit unserem Little Lunch Geflügelfond im Glas, den du guten Gewissens zu deinem Lieblingsgericht weiterverarbeiten kannst.

 

Beste Bio-Zutaten, guter Fond

 

Ähnlich der Hühnerbrühe, dreht sich bei einem guten Fond alles um die Qualität der Zutaten, denn die spiegelt sich unmittelbar im Geschmack wider. Vor allem bei Fleisch und Karkassen sind die Unterschiede groß, bereitet man Geflügelfond zum Beispiel aus einem schnell gemästeten Brathuhn zu, das bereits nach wenigen Wochen sein Schlachtgewicht erreicht, hat man zwar einen hohen Fleischanteil, aber relativ wenig Aroma. Hühnerfleisch und Geflügelknochen in Bio-Qualität, wie wir es auch bei Little Lunch für unseren Geflügelfond verwenden, ist deshalb die beste Voraussetzung für ein hochwertiges, pures und geschmacksintensives Ergebnis. Daneben spielt je nach Rezept auch die Qualität und Auswahl des Gemüses (z.B. Selleriegrün, Staudensellerie, Knollensellerie, Möhren und Zwiebel) eine wichtige Rolle. Die Menge und Art des Gemüses sind beim Hühnerfond variabel, da er (anders als der Gemüsefond) als Fleischfond in erster Linie auch nach Hühnerfleisch schmecken soll. Je nachdem, was man zu Hause hat, was saisonal gerade frisch zu bekommen ist oder was dem persönlichen Geschmack entspricht, kann man zum Beispiel auch Erbsen, Champignons oder Pastinaken verwenden. Puristen schwören auch darauf, neben Fleisch und Geflügelkarkasse nur Zwiebeln mit ins Wasser zu geben. Neben dem klassischen Suppenhuhn sind nicht selten auch Kalbsknochen Bestandteil von Geflügelfond, da sich beide Aromen harmonisch ergänzen. Bei der richtigen Zubereitung aber wird der Geflügelfond auch ohne weitere Zutaten ein echtes Geschmackshighlight.

 

Geflügelfond Grundrezept

 

Wie bei anderen Fonds und lässt sich auch beim Geflügelfond eine helle und eine dunkle Variante herstellen, je nachdem, ob man die Zutaten vorher kräftig anröstet oder nicht. Die Zutaten selbst bleiben gleich, beim Anbraten entstehen allerdings auch Röstaromen, die sich später im Fond wiederfinden. Bei dieser Variante wird nur eine Gemüsezwiebel angeröstet, was dem Sud dezentes Aroma und neben den Zwiebelschalen sowie den Tomaten außerdem eine schöne Farbe verleiht. Die verwendete Wassermenge hängt davon ab, wie viel Fond man am Ende erhalten und wie intensiv der Geschmack sein soll – man sollte sich also nicht dazu verleiten lassen, möglichst viel herausholen zu wollen und das Ergebnis dadurch zu verwässern oder durch zu viel Trübstoffe zu mindern. Gewürzt wird der Fond (anders als die Geflügelbrühe) während der Dauer der Einkochzeit nur sparsam, damit er später so universell wie möglich verwendbar ist oder auch noch weiter reduziert werden kann, ohne dass er salzig schmeckt.

ZUTATEN

 

1 Geflügelkarkasse

 

ca. 500 g frische Hühnerflügel und Hühnerklein

 

2 Gemüsezwiebeln

 

ca. 200 g Karotten

 

1 mittelgroße Sellerieknolle

 

ca. 200 g Lauch

 

2 Tomaten

 

1 Knoblauchzehe

 

3-4 Zweige Rosmarin

 

3-4 Zweige Thymian

 

4 Lorbeerblätter

 

1 großer Bund Petersilie und Gewürznelke

 

10 Pfefferkörner

 

Salz

 

ZUBEREITUNG

 

1.

Beide Zwiebeln ungeschält halbieren und zwei der Zwiebelhälften mit der Schnittfläche nach unten in einer beschichteten Bratpfanne dunkel anrösten. Lauch, Karotten und Sellerie gründlich waschen und in grobe Stücke schneiden, die Tomaten ebenfalls halbieren. Die Geflügelkarkasse grob zerkleinern und die Hühnerflügel bzw. das Hühnerklein waschen und trocken tupfen. Alternativ kann man auch ein ganzes Huhn verwenden und es vor dem Kochen auslösen und zerkleinern.

 

2.

Das zerkleinerte Wurzelgemüse, die Zwiebeln, Tomaten, Gewürze und alle übrigen Zutaten – bis auf das Salz – in einen großen Topf geben und mit reichlich kaltem Wasser aufgießen. Langsam aufkochen und währenddessen immer wieder den entstandenen Schaum abschöpfen. Bei niedriger Temperatur ca. zwei Stunden ziehen lassen.

 

3.

Durch ein mit einem Mulltuch ausgelegtes Sieb abgießen und in einem anderen Topf auffangen, den geklärten Fond erneut aufkochen und gegebenenfalls etwas salzen.

 

4.

Den noch heißen Fond in sterile Weckgläser oder Flaschen füllen und diese auf dem Kopf stehend abkühlen lassen. Alternativ den erkalteten Fond portionsweise einfrieren, zum Beispiel in Frischhaltedosen, Gefrier- oder Eiswürfelbeuteln.

 

Rezeptideen mit Geflügelfond

 

Festlicher Gänsebraten

Ob mit oder ohne Füllung, die gebratene Gans ist nicht nur an offiziellen Feiertagen ein ganz besonderer Genuss und, je nach Zubereitungsart, mit weniger Aufwand verbunden, als viele vielleicht denken. Dafür die küchenfertige Gans waschen und trocken tupfen, die Flügelenden abschneiden und das sichtbare Fett entfernen. Die Gans innen und außen großzügig mit Salz und Pfeffer einreiben und nach Geschmack mit Majoran würzen. Die Brust mit Holzstäbchen schließen und die Gans mit Küchengarn dressieren. Den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine große Zwiebel, 3 Karotten und 2 Stangen Staudensellerie schälen bzw. waschen und in kleine Würfel schneiden. Die vorbereitete Gans mit der Brust nach oben in einen großen Bräter legen, mit zerlassener Butter bestreichen und die Gemüsewürfel dazugeben. Den Bräter in den vorgeheizten Ofen schieben und die Gans je nach Größe und Gewicht insgesamt 2,5 bis 3 Stunden braten. Nach 30 Minuten einen Viertelliter trockenen Rotwein angießen und die Hitze auf 180 Grad reduzieren, nach weiteren 30 Minuten einen Dreiviertelliter Little Lunch Geflügelfond hinzufügen und die Gans immer wieder mit der Bratensoße begießen. Nach Ende der Bratzeit die Soße passieren, entfetten und bei Bedarf noch etwas Geflügelfond hinzugeben, mit Speisestärke binden und noch einmal abschmecken. Die Gans tranchieren und auf einer großen Platte anrichten, die Soße separat in einer Sauciere servieren. Wer möchte, kann die Gans vor dem Braten zum Beispiel ganz klassisch mit einer Mischung aus gebratenen Zwiebeln, Weißbrot, Gewürzen, Eiern und Äpfeln füllen, oder mit Kürbis, Äpfeln, Maronen und Kartoffeln – je nach Saison und geschmacklicher Vorliebe sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

 

Kichererbsensuppe

Geflügelfond verleiht Speisen einen angenehm runden Geschmack und ist zum Beispiel die ideale Basis für eine schnelle Kichererbsensuppe, die nach nicht einmal 20 Minuten dampfend auf dem Tisch steht. Für die Suppe zwei Knoblauchzehen schälen und in feine Scheiben schneiden, in heißem Olivenöl goldbraun rösten und wieder herausnehmen. Einen frischen Rosmarinzweig ebenfalls kurz ins Öl legen und wieder entfernen. Den Hühnerfond angießen, abgetropfte Kichererbsen aus der Dose dazugeben, aufkochen und etwa 5 Minuten köcheln. Mit einem Schöpflöffel eine Portion Kichererbsen beiseitestellen, den Rest pürieren und die entnommenen Kichererbsen wieder hineingeben. Mit Salz, schwarzem Pfeffer und etwas Cayennepfeffer abschmecken, noch mal erhitzen und in Schälchen füllen. Mit den gerösteten Knoblauchscheiben und ein paar Rosmarinnadeln garnieren und zum Beispiel mit Fladenbrot oder gebackenen Papadam servieren.

 

Hühnchencurry

Eine Tasse Basmatireis mit kaltem Wasser gründlich waschen, in etwa der eineinhalbfachen Menge leicht gesalzenem Wasser in einem Topf aufkochen und dann bei sehr geringer Hitze 20 Minuten quellen lassen. Bei Bedarf noch etwas Wasser nachgießen. Vier kleine Hühnerbrustfilets waschen, trocken tupfen und in mundgerechte Stücke schneiden, Sehnen und Fett gegebenenfalls entfernen. Eine Zucchini waschen, der Länge nach vierteln und in Scheiben schneiden. Ein bisschen Ghee in einer Pfanne erhitzen und nach Geschmack eine Gewürzmischung aus Curry, frisch gemahlenem, schwarzem Pfeffer, gemahlenem Koriander, Garam Masala und Cayennepfeffer kurz darin anrösten, dann das Fleisch und die Zucchini hinzugeben und mitbraten. Mit einer Dose ungesüßter Kokosmilch sowie einem Glas Geflügelfond ablöschen, einen Spritzer Zitronensaft hineingeben und alles aufkochen. Bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten kochen und anschließend noch einmal abschmecken. Das Hühnchencurry mit dem gekochten Basmatireis und klein geschnittenem Chili und etwas Koriandergrün garniert servieren.

 

Geschmortes Kaninchen mit frischen Artischocken

Geflügel- und Kaninchenfleisch ähnelt einander in Geschmack und Konsistenz, beide Fleischsorten sind sehr hell, deshalb ergänzt Geflügelfond nicht nur Gerichte mit Hühnchen, sondern auch zum Beispiel auch dieses Schmorgericht mit fettarmem Kaninchen. Dafür ein küchenfertiges Kaninchen waschen, trocken tupfen und in 8 Teile zerlegen, mit Salz und Pfeffer würzen. 4 Schalotten schälen und vierteln, 5 Knoblauchzehen schälen und in feine Scheiben schneiden. Zwei Rosmarinzweige und einen kleinen Bund frischen Thymian waschen und vorsichtig trocken tupfen. Von 5 kleinen Artischocken die Stiele und die äußeren Blätter entfernen, das obere Drittel abschneiden, die Artischocken der Länge nach vierteln und sie in Zitronenwasser einlegen. In einem Topf Olivenöl erhitzen, die Kaninchenteile darin von allen Seiten scharf anbraten und wieder herausnehmen. Ein bisschen Öl nachgießen und bei etwas geringerer Hitze die Schalotten anschwitzen, dann Artischocken und Knoblauch hineingeben und kurz mitbraten. Mit einem Glas Rotwein ablöschen und so lange köcheln lassen, bis er fast verdampft ist. Die Kräuter sowie das Fleisch in den Topf geben und bei Bedarf noch etwas salzen und pfeffern. Mit einem Glas Geflügelfond aufgießen und bei geschlossenem Deckel und geringer Hitze 45-50 Minuten schmoren. Ein halbes Kilo Tomaten waschen, vom Stielansatz befreien und vierteln, zum Fleisch dazu geben und weitere 10 Minuten schmoren. Noch einmal abschmecken und mit etwas gehacktem Rosmarin und Thymian bestreut servieren.