Gemüsefond: Rezepte & mehr

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ie ideale Basis für traditionelle Suppen, Soßen und die vegetarische Küche. Natürlicher und dennoch vollmundiger Geschmack kommt durch beste Bio-Zutaten wie Karotten, Sellerie, Zwiebeln und Lauch ins Glas und sorgt für die perfekte Grundlage zum Kochen.

 

Egal ob Suppe, Braten, Risotto oder die perfekte Soße: der Little Lunch Bio-Gemüsefond ist die perfekte Grundlage für Dein Festtags-Menü. Keine künstlichen Zusätze, Geschmacksverstärker, zugesetzter Zucker oder künstlichen Konservierungsmittel landen bei unserem Gemüsefond im Glas – ausschließlich beste Bio-Zutaten.

Geschmackvoll kochen mit Gemüsefond

Ein guter Fond ist schon der halbe Weg zu leckeren Soßen, Suppen und einer Vielzahl von weiteren Gerichten. Profiköche schwören seit jeher auf das reichhaltige Aroma der Brühen, das in Flaschen und Gläser (Schraubgläser) abgefüllt wird und ähnlich wie die Gemüsebrühe dann als Basis für raffinierte Rezepte dient. Die glutenfreie low-carb Brühe, die durch das Braten und anschließende Kochen von Wurzelgemüse, Champignons, Möhren, Gemüseresten, Tomaten, Thymian, Lorbeer und Co. gewonnen wird, verleiht Gerichten einen vollen, runden Geschmack, ohne sie zu überwürzen. Fonds zu kochen ist auch für Hobbyköche kein Problem, bedarf aber etwas Zeit und Aufwand. Wenn du auf beides allerdings lieber verzichten möchtest, sind unsere Little Lunch Bio-Fonds ideal für dich. Aus natürlichen Zutaten in bester Bio-Qualität, ohne Zuckerzusatz (Wenig kcal), oder künstliche Geschmacksverstärker, glutenfrei und vegan, schmeckt unser Gemüsefond wie selbst gemacht und du weißt genau, was drinsteckt – zum Beispiel Karotten, Sellerie, Zwiebeln und Lauch.

Superfood Wurzelgemüse

Karotten oder Staudensellerie sind vielleicht nicht unbedingt das, was man sich heute unter Superfood vorstellt. Sie sind nicht exotisch und haben keine klingenden Namen, aber ihr Reichtum an Vitaminen und Nährstoffen hat sie längst von ihrem ursprünglichen Image als „Arme-Leute-Essen“ befreit und sie zu einem wichtigen Teil einer gesunden Ernährung gemacht. Unter dem Begriff Wurzelgemüse werden alle Sorten mit einem im Erdreich wachsenden, essbaren Pflanzenteil zusammengefasst, der sich zu einer Knolle oder Zwiebel ausbildet. Dazu gehören unter anderem auch Pastinaken, Petersilienwurzeln, Zwiebeln oder Lauch. Neben Ballaststoffen und Mineralien wie Kalium, Kalzium, Magnesium oder Phosphor enthält Wurzelgemüse auch Spurenelemente sowie wichtige sekundäre Pflanzenstoffe, die eine nicht zu unterschätzende Rolle in der täglichen Ernährung spielen. Verarbeitet man die Zutaten zu einem Fond, lösen sich darin auch viele der Nährstoffe und machen ihn so nicht nur zu einer Art Geschmackskonzentrat, sondern auch zum wesentlichen Element einer ausgewogenen Mahlzeit.

Gemüsefond Grundrezept

ZUTATEN

ca. 400 g Knollensellerie

ca. 400 g Möhren

1 Pastinake

1 Stange Lauch

1 Zwiebel

1 Tomate

ca. 4 EL Olivenöl

3 Stiele Petersilie

1-2 Lorbeerblätter

1 Zweig Thymian

3 Stiele Liebstöckel

2 Nelken

2 Wacholderbeeren

2 Pimentkörner

1 TL schwarze Pfefferkörner

2 EL Salz

ZUBEREITUNG
1.

Das Gemüse und die Kräuter vorbereiten, waschen und putzen, anschließend in grobe Stücke schneiden. Die ungeschälte Zwiebel sowie die Tomate jeweils halbieren.

2.

Das Öl in einem Topf erhitzen und das Gemüse darin anrösten. Zwiebel- und Tomatenhälften jeweils mit der Schnittfläche nach unten hinein legen und mitbraten. Ca. 3,5 Liter Wasser aufgießen, Kräuter und Gewürze dazugeben und kochen. Bei geringer Hitze mindestens 1 Stunde köcheln lassen.

3.

Den heißen Fond durch ein Sieb oder Mulltuch abgießen und in die vorbereiteten Gefäße füllen.

Die fertige Flüssigkeit kannst du entweder sofort weiterverarbeiten, er lässt sich nach dem Abkühlen aber auch portionsweise einfrieren und bei Bedarf einfach wieder aufkochen. Er ist im Kühlschrank bis zu drei Tage lang haltbar, in sterile Weckgläser oder Flaschen gefüllt und auf den Kopf gedreht, hält er sich sogar mehrere Wochen. Wenn dich die aufwendige Zubereitung (mit oder ohne Thermomix) abschreckt, dann probier unseren schmackhaften Little Lunch Bio-Gemüsefond als Basis für Soßen, Suppen sowie leckere vegetarische und vegane oder andere herzhafte Gerichte.

Rezeptideen mit Gemüsefond

Béchamelsoße

Die Béchamelsoße ist ein Klassiker der Küche und Bestandteil vieler Aufläufe oder auch der beliebten Lasagne, egal ob in der traditionellen oder fleischlosen Gemüse-Variante. Laut Originalrezept mit Milch zubereitet, kann man diese entweder ganz oder zur Hälfte durch Gemüsefond ersetzen und so unter anderem vegetarischen Gerichten zusätzliche Power verleihen. Dafür Butter in einem Topf schmelzen, mit dem Schneebesen etwa einen Esslöffel Mehl einrühren und mit einem Viertelliter Fonds – alternativ halb Fond, halb kalte Milch – ablöschen. Ein Lorbeerblatt, eine Nelke, eine Prise Muskat und etwas Piment hinzugeben und mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. 15 Minuten köcheln lassen und anschließend durch ein Sieb schlagen.

Gemüse-Lasagne

Für diese Gemüse-Lasagne kannst du die Béchamelsoße mit Gemüsefond verwenden. Damit das Nudelgericht schön saftig wird, bereitest du am besten zwei Portionen Béchamel vor. Dann je in etwa dieselbe Menge Karotten, Zucchini und Lauch putzen bzw. schälen und in nicht zu dicke Scheiben schneiden. In einer großen Pfanne ausreichend Butter zerlassen und das Gemüse darin einige Minuten andünsten. Ein bisschen frischen Oregano hacken und dazugeben, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Den Großteil der Béchamelsoße hinzufügen und kurz zum kochen bringen, eventuell noch einmal abschmecken. Einen kleinen Rest Béchamelsoße beiseite stellen. Kirschtomaten waschen und halbieren und würzigen Käse, wie zum Beispiel mittelalten Gouda, grob raspeln. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen und eine Auflaufform fetten. Jetzt einige Esslöffel der Gemüse-BéchamelMischung in der Form verteilen und mit Lasagne-Platten bedecken. Darauf einen weiteren Teil der Gemüsemischung, Tomaten sowie geraspelten Käse geben und solange wiederholen, bis das Gemüse aufgebraucht ist. Die oberste Schicht bilden Lasagne-Platten, auf denen der Rest der Béchamelsoße, der Kirschtomaten und des Käses verteilt wird. Die Lasagne ca. 35 Minuten im Ofen backen und mit frischem Basilikum bestreut servieren.

Schnelle Sauce Hollandaise

Auch diese Variante der bekannten und wandelbaren Sauce Hollandaise lässt sich mit Gemüsefond zubereiten: Butter schmelzen und den Saft einer Zitrone auspressen, Eigelb mit Senf und Fond über dem Wasserbad mit dem Schneebesen hell und cremig schlagen und nach und nach zimmerwarmen Joghurt und die flüssige Butter untermengen. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken und noch einmal kurz durchmischen. Joghurt und Zitronensaft verleihen diesem Soßenklassiker eine frische Note und machen ihn zum idealen Begleiter für grünen oder weißen Spargel und neue Kartoffeln oder beispielsweise auch zu gedünstetem Fisch wie Lachs oder Kabeljau.

Sellerie-Apfel-Suppe

Das erdige Aroma des Knollenselleries und die fruchtige Apfelnote ergeben einen sehr harmonischen Geschmack, der durch die Zugabe von Gemüsefond optimal unterstützt wird. Für diese einfach zubereitete Suppe einen Knollensellerie sowie eine Zwiebel schälen, drei bis vier Äpfel waschen, vierteln und entkernen und alles würfeln. In einem Topf Butter – oder eine vegane Alternative – zerlassen und alles bei mittlerer Hitze andünsten. Mit einem Liter Fonds aufgießen, im geschlossenen Topf 30 Minuten kochen. Anschließend mit dem Pürierstab fein pürieren, einen Becher Schlagsahne dazugeben, noch einmal aufkochen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Für die vegane Variante die Schlagsahne einfach durch Sojasahne ersetzen. Die Suppe vor dem Servieren nach Geschmack beispielsweise mit Croûtons oder auch knusprig gebratenen Speckwürfelchen bestreuen.

Risotto mit Steinpilzen

Besonders lecker ist Gemüsefond außerdem in mediterranem Risotto mit Steinpilzen, Pinienkernen und Rucola. Dafür getrocknete Steinpilze unter kaltem Wasser abspülen, anschließend mit heißem Wasser übergießen und die Pilze darin ca. eine halbe Stunde einweichen. Das Einweichwasser durch einen Kaffeefilter abgießen und auffangen. Die eingeweichten Pilze in feine Streifen schneiden, nach Wunsch und Saison kann man auch frische, klein geschnittene Steinpilze oder auch Kräuterseitlinge untermischen. Kräuterseitlinge sind Kulturpilze und deshalb in den meisten Supermärkten ganzjährig zu finden. Schalotten und Knoblauch schälen, fein würfeln und mit den Steinpilzen in zerlassener Butter andünsten. Risottoreis dazugeben und kurz mitdünsten, anschließend mit Gemüsefond und etwas Einweichwasser von den Pilzen ablöschen und unter Rühren immer wieder nachgießen, bis der Reis bissfest ist. Wer möchte, kann einen Teil auch durch Weißwein ersetzen. Der Alkohol verdampft im Laufe des Kochvorgangs, sodass im fertigen Risotto lediglich der fruchtige Geschmack und ein Hauch Säure übrigbleiben. Ist der Reis gar, ein Stück Butter und etwas fein geriebenen Parmesan unter das Risotto heben. Die Pinienkerne in etwas Butter goldbraun rösten, den Rucola sorgfältig waschen und grob zerkleinern. Pinienkerne und Rucola unter den Reis mischen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken und mit ein wenig Parmesan sowie frischem Rucola bestreut servieren.