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Falafel, Humus oder ein exotisches, orientalisches Curry-Gericht - die Kichererbse ist eine der beliebtesten Zutaten Nord-Afrikas, Indiens, des nahen Ostens und Mexikos. Doch auch von unseren Tischen ist die Hülsenfrucht nicht mehr wegzudenken. Wie vielseitig die „Erbse“ einzusetzen ist und weshalb sie das Prädikat „Superfood“ mehr als verdient hat, erzählen wir euch hier!

Woher kommt’s?

Auch wenn uns diese Annahme weitaus besser gefällt, stammt der Name nicht vom „Kichern“. Das lateinische Wort cicar, was so viel wie rund, bzw. rundlich bedeutet, verleiht nach altdeutscher Aussprache der Kichererbse ihren amüsanten Namen. Das Kichern dürfte sich nach dem Lesen der Inhaltsstoffe einstellen. Denn diese kleinen Kerlchen sind wahre Kraftpakete! Neben vielen Mineralien, Vitaminen und Spurenelementen, sind die kleinen Kügelchen außerordentlich reich an Ballaststoffen - und dabei fettarm.

Gesundes Kraftpaket

Genau genommen sind sie sogar richtige „Appetitzügler“. Sie machen lange satt und können daher so einige Heißhungerattacken vereiteln. Auch vegetarische Fitnessbegeisterte kommen bei der Kichererbse auf ihre Kosten. 100g der Hülsenfrucht hat in etwa so viel Eiweiß wie 100g Hähnchen. Der Anteil bewegt sich dabei zwischen ganzen 15g bis 20g. Für Diabetiker und Personen mit hohem Cholesterinspiegel, kann das Fruchtgemüse wahre Wunder bewirken. Werden sie regelmäßig gegessen, können Kichererbsen den Blutfettgehalt regulieren und Blutzuckerschwankungen verhindern. Jedoch gibt es bei der Kichererbse auch etwas zu beachten. Roh sollte sie auf keinen Fall verzehrt werden, da sie den Giftstoff Phasin enthalten. Erhitzt, verflüchtigt sich dieser wieder. Dazu müssen die getrockneten Früchte für mindestens sechs Stunden in Wasser eingeweicht und anschließend zwei Stunden gekocht werden. Simpler ist jedoch die Variante aus dem Glas.

Der All-Rounder in der Küche

So gesund und mindestens genauso vielseitig - die Kichererbse macht nicht nur im Salat oder im vorhin erwähnten Falafel oder Humus eine gute Figur. Sie ist perfekt geeignet für Kräfte-weckende Eintöpfe und eine leckere Überraschung zur Pasta. Ein Geheimtipp: Knusprige Kichererbsen aus dem Ofen! Dazu müssen Kichererbsen aus dem Glas gewaschen und anschließend sorgfältig abgetrocknet werden. Mit Salz, Paprikapulver in etwas Olivenöl geschwenkt, verwandeln sich die Hülsenfrüchte nach 20-30 Minuten bei 200°C in knusprige, super gesunde Snacks für den gemütlichen Abend auf der Couch.